Case Studies

Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz internationale Talente gewinnen

Immer mehr Unternehmen stehen vor der Herausforderung, offene Stellen mit qualifizierten Fachkräften zu besetzen. Der Fachkräftemangel entwickelt sich zunehmend zu einer Wachstumsbremse für die deutsche Wirtschaft. Die Bundesregierung hat im letzten Jahr darauf reagiert: Mit der Reform des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes sollen Arbeitskräfte aus dem Ausland schneller und einfacher integriert werden. Doch wie funktioniert das in der Praxis, und wie kann Ihr Unternehmen davon profitieren? Dieser Beitrag liefert Antworten und konkrete Tipps.
Maximilian Schmidt, Politikwissenschaftler, Journalist und Autor

Maximilian Schmidt

20.02.2025 · 6 Min Lesezeit

Steigende Zahlen bei offenen Stellen

Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ist die Zahl unbesetzter Stellen in Deutschland zwischen 2021 und 2022 um satte 139 % gestiegen. Allein im Sommer 2024 blieben rund 1,3 Millionen Stellen unbesetzt – eine Zahl, die laut Prognosen auf bis zu sieben Millionen anwachsen könnte, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Um einen Kollaps des Arbeitsmarktes und der Sozialsysteme

zu verhindern, bräuchte es laut dem ehemaligen Chef der Arbeitsagentur, Detlef Scheele, jedes Jahr rund 400.000 Zuwandererinnen. Für Arbeitgeberinnen bedeutet der Fachkräftemangel nicht nur zusätzliche Belastungen und Verzögerungen im Arbeitsalltag, sondern auch steigende Kosten: Im Schnitt erhöht eine

verlängerte Personalsuche die Einstellungskosten um 13,7 %. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, wurde im November 2023 das Fachkräfteeinwanderungsgesetz reformiert.

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